Abschied von Andrew Weatherall

Gut eine Woche ist es jetzt her, dass Andrew Weatherall verstorben ist. Auch mich hat sein Tod sehr berührt, da ich sowohl ihn als Figur als auch seine Musik immer sehr bewundert habe.

Zum ersten Mal wahrgenommen habe ich Andrew Weatherall 1990, als er „World in Motion“ von New Order remixt hat. Danach fand ich seinen Namen immer öfter auf Platten, die gekauft habe – etwa bei Meat Beat Manifesto, One Dove oder natürlich auch bei Primal Scream, deren „I’m Losing More Than I’ll Ever Have“ er in das genreüberschreitende und -definierende „Loaded“ verwandelt hat.

Mit Weatherall und mir war es immer wie mit dem Hase und dem Igel: Wenn ich glaubte, mit ihm Schritt halten zu können, hatte er sich schon längst wieder einer anderen Spielart verschrieben. Nicht alles hat mir gefallen – aber seine nie endende Begeisterung für Musik umso mehr.

In den vergangenen Tagen wurde Andrew Weatherall, der mit 56 Jahren an einer Lungemembolie verstorben ist, in vielerlei Form gewürdigt. Am tröstlichsten fand ich die Anekdoten und Erinnerungen, die Weatheralls DJ-Kollege Ashley Beedle (der auch in meinem Blog schon ein paar Mal vorgekommen ist) in seiner Radiosendung „Heavy Disco“ erzählt hat. Außerdem gibt es zwischendurch immer wieder coole Musik zwischen den Geschichten. Hörenswert:

Veröffentlicht von DJ Michael Marten

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