Neu in meiner Playlist: Weekend (The Judas Triangle) – Dom Beken & Kris Needs Remix

Ich gebe zu: Wenn eine Band schon lange unterwegs ist, verliere ich irgendwann das Interesse. Was kann man denn bitte schon von einem 16. Album erwarten außer „more of the same“? Meine überhebliche Haltung wird zum Glück immer mal wieder „bestraft“ – etwa im Falle von The Orb. Seit mehr als 30 Jahren werkelt der DJ und Musiker Alex Paterson mit wechselnden Partnern an diesem Projekt, hat mich mal mehr, mal weniger begeistert. Und als nun 2020 das jüngste Orb-Album erschien – unter dem für mich nicht gerade zugänglichen Titel „Abolition Of The Royal Familia“, war meine Neugier nicht wirklich entfacht. Aber wie es eben ist: Als ich nun einen neuen Remix von dem Album hörte, hatte ich sofort ein schlechtes Gewissen… Weiterlesen

Neue Musik: How The Weeks Fade

Es gibt viel schöne Songs über den Abschied vom Sommer: „Summer Moved On“ von a-ha, „Boys Of Summer“ von Don Henley oder (mein aktueller Lieblingssong) „Summer’s End“ von John Prine. Für mein Musikprojekt Martophon habe ich nun ein Video gedreht, dass irgendwie auch diese Stimmung vermittelt: Wo vor Kurzem noch Mensch gegrillt, gefeiert und gechillt haben, herrscht graue Tristesse, Beton und Regen. „Baby, How The Weeks Fade“ – und der Herbst steht vor der Tür. Hier geht’s zum Video: Weiterlesen

Neu in meiner Playlist: Footsteps

Eine der vielen Fragen, die ich für mich beim Hören neuer Musik an einen Song stelle, lautet: Wozu passt der? Es gibt Songs, die ich sehr mag, aber nicht so richtig in meine Sets passen. Aber es gibt auch welche, da hab ich nach Sekunden eine Antwort gefunden. „Footsteps“ von Digital Liquid fällt in die zweite Kategorie: Die Original-Version passt super zu „Get Lucky“ von Daft Punk oder Michael Jackson’s „Billie Jean“, der elegant tiefer gelegte North Street West Vocal Remix geht prima zu „La Vela“ von Cassara. Beide Versionen sind nun bei Ramrock Records erschienen: Weiterlesen

Abschied von Paul Johnson

In den vergangenen Tagen sind mit mit Kelli Hand und Paul Johnson gleich zwei angesehene Künstler verstorben – und beide auch noch viel zu früh: Kelli Hand wurde 56, Paul Johnson 50 Jahre alt. Insbesondere Johnsons Schaffen habe ich seit seinem Hit „Get Get Down“ aufmerksam verfolgt und seine Musik oft und gern gehört. Und natürlich auch gespielt: Ich erinnere mich noch, wie begeistert ich von einem Latin-Remix von „Get Get Down“ war und ihn in der Fabrik 45 gespielt habe. Hier ist die Aufnahme – mit „Get Get Down“ ab etwa Minute 32:00. Vielen Dank, Paul Johnson und Kelli Hand für Musik und Inspiration. Weiterlesen

Neu in meiner Playlist: Time (You and I)

Seit einiger Zeit bin ich großer Fan des Podcasts „Song Exploder“. In den Audios und Videos seziert Moderator Hrishikesh Hirway die einzelnen Spuren bekannter und aktueller Produktionen und diskutiert mit den jeweiligen Künstlern die Details. Zu Gast waren schon Billie Eilish, R.E.M., Duo Lipa und Nine Inch Nails, aber auch Khruangbin aus Texas. Mit dem Sound des Trios war ich bis dahin gar nicht vertraut – seitdem ich aber die Analyse von „So We Won’t Forget“ bei „Song Exploder“ verfolgt habe, habe ich ein offenes Ohr für die Band. Weiterlesen

Neu in meiner Playlist: Dangerous

Vergangenes Jahr hatte ich ja schon mal versucht zu erklären, dass mir Hot Chip eigentlich gefallen müssten, dass ich aber lange mit der Band gefremdelt habe. Anders ist das mit Nebenprojekten von Hot Chip. 2 Bears etwa fand ich immer gut – und auch Hard Feelings gefällt mir sehr. Das Duo besteht aus Joe Goddard von Hot Chip und der Sängerin Amy Douglas und deren beiden ersten Singles sind großartig. Weiterlesen