Neu in meiner Playlist: Loom

Ob’s am Herbst liegt? Oder der Tatsache, dass mir gerade für Club-Musik der Kontext fehlt? Wie auch immer: Gerade höre ich gern zurückgenommene Musik an der Schnittstelle von Elektronik und dem, was man gerade Neo-Klassik nennt. Und genau an dieser Schnittstelle haben sich der isländische Komponist und Musiker Ólafur Arnalds sowie der britische Produzent und DJ Bonobo getroffen. Gemeinsam haben sie einen schönen Song aufgenommen, der jetzt erschienen ist. Weiterlesen

Neu in meiner Playlist: Straight To The Morning

Schon seit Jahren veröffentlichen Hot Chip Musik, die mir eigentlich gefallen müsste. Auf dem Papier liest sich ihr Konzept auch immer wieder viel versprechend, aber mich haben sie nie so richtig angesprochen. Erst vergangenes Jahr hat es zum ersten Mal ein Song der britischen Band in eines meiner Sets geschafft – 15 Jahre, nachdem um mich herum Menschen und Medien deren Debüt „Coming On Strong“ abgefeiert hatten. Aber jetzt scheint der Knoten geplatzt: Hot Chips neue Single „Straight To The Morning“ hat mich sofort erreicht. Was auch mit dem wirklich lebensfrohen Video zu tun haben könnte: Weiterlesen

Wiederentdeckt: Two Months Off

Nachdem ich mir dieser Tage das neue Album von Autechre angehört habe, hatte ich Lust, nochmal in den britischen Elektro-Sound der 90er-Jahre einzutauchen. Eine der Bands, die damals neben Orbital, Leftfield oder The Orb für Furore gesorgt haben, waren Underworld. „Born Slippy (Nuxx)“ war ja dank des Einsatzes im Film „Trainspotting“ zu einem Reisenerfolg geworden – den ich auch heute immer noch gern höre und spiele. Ein paar Jahre später veröffentlichten Underworld dann ihr Album „Two Days Off“ – und darauf ist ein Song zu finden, den ich in regelmäßigen Abständen immer mal wieder rauskrame, weil er so wunderbar positiv und treibend ist. Weiterlesen

Neu in meiner Playlist: Dedications

Jede Woche Freitag verschickt Aidan Hanratty seinen Bandcloud-Newsletter. Darin stellt der DJ und Autor aus Dublin seine Entdeckungen der Musik-Plattformen Soundcloud und Bandcamp vor. Die Musik ist oft – sagen wir – herausfordernd, seine Auswahl aus Ambient und eher experimentellen Sounds passt nicht immer in meine Hörgewohnheiten. Aber es macht allein schon Spaß, seine Beschreibungen zu lesen – und mindestens eine seiner wöchentlichen Empfehlungen begeistert mich dann doch. In dieser Woche hat es mir undrthght angetan, eine Produzentin aus dem Osten der USA. Ihr Song „Dedications“ ist eine wunderbar entspannte Vertonung eines Gedichts von Adrienne Rich, der 2012 verstorbenen amerikanischen Feministin und Publizistin. Weiterlesen

Neues DJ-Set: Nachhaltigkeitscamp

Eine Stunde schöne Musik: Das hatte ich mir zum Ausklang des NachhaltigkeitsCamp Bonn 2020 vorgenommen. Die 5. Ausgabe des von Engagement Global ausgerichteten Barcamps fand digital statt, per Livestream konnten die Teilnehmer*innen mein Set hören. Mir hat’s viel Spaß gemacht, den Bogen von House und Disco hin zu einem Abschluss mit Deep House zu spannen. Hier ist die Stunde (im Endeffekt sind es sogar 90 Minuten geworden) zum Nachhören: Weiterlesen

Neu in meiner Playlist: The Sun Can’t Compare

Und hier mal wieder ein Song aus der Kategorie: Warum höre ich den erst jetzt zum ersten Mal? Heute geht es um „The Sun Can’t Compare“ von Larry Heard (alias Mr. Fingers) und Mr. White. Acid House mit Soul-Stimme und einer 303-Bassline zum niederknien. Alles recht roh – so wie Heards Klassiker aus den frühen House-Zeiten – und gleichzeitig auf der Höhe der Zeit. Also – auf der Höhe von 2006, als der Song rausgekommen ist. Weiterlesen